Monday, August 15, 2011

Ort Gut Horn and Family History Geschichte


Ort Gut Horn and Family History Geschichte

Village of Gut Horn pages 94 - 95 from a pretty blue book
written by Charlotte Wodaege.


"DAHLENBURG"
"Streifzuge durch die Geschiche"
von Charlotte Wodaege
Herausgeber:
Museumsverein Dahlenburg 1989



Das Geschlecht von Medingen, die Marschälle von Lüneburg waren, besassen in der Vogtei eine Burg und Land in der Gemarkung Dahlenburgs.
Ritter Hermann von Meding gelobte am 10.Mai.1350 seine Burg zu Brechen.
“Ik Herman van Medinghe, Riddere, Bekenne openbare vor al den de dessen Bref fiet un horet lesen, dat ik mine Borgh to dem horne breken schal, wanne mine heren hertoge Otto un hertoge Wilhelm van Brunesw. und Luneborg Brodere de ersammmen vorsten.” [63]
Neben Gut Horn bewirtschafete das Geschlecht den Meierhof in Dalenburg, den 1331 Knapppe Ludolf von Brokehoved von Werner von Meding eingelöst hatte. Nach Brokehovedes Tod fiel der Hof zurück an den Landesherren, und wahrscheinlich erfolgte dann die Belehnung des Geschlechtes von Spörcken mit diesem Hof. [64]

Schon 1360 gehörte der wüste Ort Schwendal, den seine Bewohner aufgegeben hatten, denen von Meding.
Dieses Land, ca. 60 Morgen, übernahm nach der Aufgabe von Gut Horn, die Familie von Meding, Schnellenberg.
1376 setzte sich nach Borstelmann der Horner Besitz aus drei Landgütern zusammen. Nach dem Geschlecht von Medingen folgte das von Reinstorf, dann das von Wrestedt und 1461 das von Hitzacker.
Von 1583 -1811 sass das Geschlecht von Grote auf Gut Horn, 1811 kaufte es Joachim, Christoph Burmester.

Eine Lehnsurkunde, ausgestellt von Christian Ludwig von Plate, Landschaftsdirektor des Fürstentums Luneburg und Herr des Hauses St. Michael, dokumentierte den Kauf.
Das Michaeliskloster in Lueneburg verfügte über ausgedehnte Ländereien, die von Lehnsmänern verwaltet wurden, wie auch Gut Horn:

"Wir Christian Ludwig von Gottes Gnaden erwählter und confirmirter Landschaftsdirector des Fürstenthums und Herr vom Hause St. Michaelis in Lüneburg urkunden und bekennen hirmit für Uns und Unsere Nachkommen an der Abtei, dass Wir, nach erfolgter und von Uns genehmigter Lehns-Resutation der Freiherrlich Groteschen Familie aufs neue belehnt und angesehen haben, den ehr-und achtbaren Joachim Christoph Burmester zu Horn, in gesammter Hand mit seinen Brüdern Johann Peter und Johann Matthäus Burmester, und Ihre ehelichen Mannes Lehnserben, um der getreuen Dienste willen, welche sie Uns und dem Kloster St. Michaelis hinführo zu thun und zu leisten zugesagt, mit dem Dorfe Horn, vor Dahlenburg belegen, zehntfrei, mit Gerichte und Rechte, sähest und findest, in Hals und Hand und aller Herrlichkeit, nichts ausbeschieden, im Holze, Wischen, Wasser, Haide, Weide, Land und Sande, wie es in Gränzen und Feldmarken begriffen und mit sothanem Gute, als dazu gehörig ist, auch mit der Schafweide, Haide und Streuung vor dem Wiebecke, als solches Unsere Antecessores von dem Durchlauchtigsten Hochgeborenen Fürsten und Herrn, Herrn Wilhelm dem Jüngeren, Herzogen zu Braunschweig und Lüneburg christmilder Gedächtniss, erlanget und Wir ferner bis dato gernhig erhalten belehnet haben und belehnen ihn und seine Mannes-Leibes Erben und mitbelehnte Brüder, damit wissendlich, nichts ausbeschieden, in Kraft dieses Brief, in aller Maasse, als solches Lehngut die von Reinstorff und nach deren Absterben die Wrehsteden, dann auch die von Hitzacker, von vielen undenklichen Jahren von Unsern löblichen Vorfahren zu Lehn gehabt haben, letzlich aber Er, Joachim Christoph Burmester solches von den Freiherren Groten Käuflich an sich gebracht hat. Und wir und Unsere Nachkommen an der Abtei wollen und sollen gedachten Joachim Christoph Burmester dessen mitbeschriebenen Brüdern und ihren männlichen Leibes-Lehnserben, gedachter Güter und Zubehörs Herren und Wehrende seyn, so oft ihm und seinen Mitbennanten solches behuf seyn wird und Er und für solches von Uns und Unsern Nachkommen heischen werden. Urkundlich unter dem lehnssiegel und Unseren eigenhändigen Unterschrift. So geschehen zu Luneburg, auf der Abtei St. Michaelis, am 30ten August, Eintausendachthundert und drei und zwanzig. Christian Ludwig von Plate”. [65]


Nach dem Tode von Plates stellte der Nachfolger Ludwig Ernst August von der Wense am 28.Sept.1837 eine neue Lehnsurkunde aus. Nach Ablösung der Gefälle ging das Lehngut
in Eigentum über J. Chr. Burmester, geb.1776, gest. 1855, verheiratet mit Marie Plette, übergab das Gut seinem Sohn Carl, geb. 1820, der Auguste Buhlert heiratete.


Als ausgebildeter Landwirt beriet er bäuerliche Betriebe in der Nachbarschaft in Wirschaftsfragen. So liegt von ihm e ine genaue Planung für den Rabelerschen Hof in Quickborn von 1855 vor. Sohn Karl Burmester, geb. 1859, Königlicher ökonomierat und Vizepräsident der Landwirtschaftskammer in Hannover, verheiratet mit Ida Kröner, übernahm nach dem Tode des Vaters 1889 das Gut, zu dem auch Land in der Gemarkung Dahlenburg gehörte. Als er 1927 starb, verzichtete der Erbe Dr. med. Victor Burmester zugunsten seines Bruders Richard auf des Besitz, den dieser bis zu seinem Tode 1971 leitete.

Als Gründer und 1. Vorsitzender des Landvolkerbandes von 1946-1953 setzte er sich für die Belange der Landwirte ein. Für seine besonderen Verdienste verlich ihm der Bundespräsident am 19.12.1956 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse am Bande. Während seiner Wirtschaftsfürung erliess die Bundesregierung am 10.08.1949 das Gesetz
“zur Föderung der Eingliederung von Heimatvertriebenen in die Landwirtschaft”

"Lastenausgleich ist der Versuch einer wirtschaftlich tragbaren Schadensteilung zwischen den durch Kriegs-und Nachkriegsereignisse in Vermögen oder wirtschaftlicher Stellung hart getroffenen und denen, die ihren Besitzstand ganz oder teilweise bewahrt haben.”[Brockhaus Bd. 7 S. 86]

Landwirte konnten durch

Veräusserung oder Verpachtung landwirtschaftlicher Grundstücke an Heimatvertriebene”
ihren Lastenausgleich leisten. In diesem Zusammenhang trat Richard Burmester 1953 60 Morgen an Wilhelm Glinka, einem aus Ostpreussen vertriebenen Bauern ab.

Nach dem Tode Richard Burmesters erbte das Gut sein Neffe Joachim-Christoph Burmester, verheiratet mit Anneliese Schulz aus Westergellersen.

J. Chr. Burmester hat sich auf den Anbau von Saatzuchtgetreide spezialisiert. Er wird seine Land- und Forstwirtschaft, die 177 Jahre in der Hand der Familie ist, und die er auf 286 ha aufgestockt hat, einst seinem Sohn Carl-Christoph übergeben.



Kloster Medingen
besass gem. Rezess von 1847 44 Morgen 26,8 Quadratruthen in der Dahlenburger Feldmark. Heute verwaltet die Klosterkammer Hannover die Besitzungen der ehemaligen Klöster Niedersachsens. Sie hat z.B. in Dahlenburg Bauland auf Erbpacht vergeben. Die Erbpacht währt 99 Jahre. Die Einnahmen, das Vermögen der Klosterkammer, steht kulturellen Zwecken zur Verfügung, z.B. Kirchen, Schulen und Landesuniversitäten. So stiftete z.B. die Klosterkammer der Schule in Dahlenburg 2 Fernsehapparate zum Empfang des Schulfernsehens.

Suggested reading :
http://wwwarootdigger.blogspot.com/2011/02/occupation-of-topfers-topfermeister.html
Charlotte Wodaege book brought information unexpectedly to the background of My Heins and Meyerhoff geneealogy family research. I appologize to Charlotte Wodage for use of her few facts, which with hard work were removed from local records.

Note :
Because some of us have some of these surnames in these places, I thought this was of upmost importance to be shared. Especially for the Rosseburg tree. My Luhmann and Meyer have some of these surnames and places. Since I am lousy at translating, I did what I could in presentation with nearly original words. I took liberties in changing some things. If It doesn't make sense here and there let me know and I will see what I did wrong. I do so appreciate Heinrich Borstelmans information, I just should not be ignored or withheld.

If you noticeconnections to family members please join in and help us with more information so we can help others. If you want something removed speak up.



NOTE:  LINK to another source of more than I have published  on  this book by Jonas of Dahlenburg with Charlotte Wodaege cooperation. - http://www.dahlenburg-online.de/chronik/Table%20of%20Contents.htm#TopOfPage http://www.dahlenburg-online.de/chronik/Table%20of%20Contents.htm#TopOfPage

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